Winfried Sobottka und die Presse VIII, Henriette Lyndian, Anwältin des Grauens.

http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/luenen/Bewaehrungsstrafe-fuer-Volksverhetzung;art928,1104022

Anm.:Hier erfährt man mal wenigstens etwas wahres über den Prozessverlauf. Die „Verteidigungsstrategie“ Lyndians bezieht sich auf einen Vorgang von 1995! Das ist wohl eine dürftige Argumentation, wenn man berücksichtigt, dass der Irre selber schuld ist, dass seine Partnerin ihn mit den Kindern verließ. Übrigens beweisen Jurastudenten weitaus mehr Durchblick, als diese merkwürdige Lyndian, wie hier nachzulesen ist:

http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/180751,0.html

22.11.2010 18:07 Uhr

Winfried S.

Bewährungsstrafe für Volksverhetzung

LÜNEN Er hielt zwar noch einmal ein flammendes Plädoyer in eigener Sache, doch genützt hat es nichts: Das Dortmunder Landgericht hat am Montag den Justiz-Kritiker Winfried S. (52) zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt.

Ruhr Nachrichten

Beleidigung, Nötigung, Aufruf zu Straftaten, Volksverhetzung und Drogenanbau: Die Liste der Vorwürfe gegen den Angeklagten war lang und ausführlich. Und mindestens genauso ausführlich widmeten sich die Richter der 36. Strafkammer der Suche nach der Wahrheit.

Am Ende hatten sie keinen Zweifel mehr, dass sich Winfried S. strafbar gemacht hatte. Der heute 52-Jährige hatte unter anderem im Internet Hass-Artikel gegen Politiker, Richter, Rechtsanwälte und Journalisten veröffentlicht.

Das ganze Drama hatte damit begonnen, dass Winfried S. sich von seiner Partnerin trennte und fortan auf seine beiden Söhne verzichten musste. Als er schließlich Wind davon bekam, dass die Kinder angeblich von ihrem Stiefvater in Aurich geschlagen und gedemütigt wurden, wurde er erst wütend und dann verzweifelt. Denn niemand glaubte ihm. „Er hat durch alle Instanzen alles versucht“, sagte seine Verteidigerin Henriette Lyndian gestern im Plädoyer.

Vertrauen in die Justiz verloren

„Als das nicht klappte, hat er den Glauben in die Justiz und in das deutsche Rechtssystem verloren.“ Nach Ansicht der Verteidigerin habe Winfried S. fortan einen permanenten Kampf geführt. Er habe sich unverstanden gefühlt und deshalb mit aller Macht zurückgeschlagen.

Letztendlich räumte auch Henriette Lyndian ein, dass ihr Mandant offensichtlich mehr als nur einmal einen Schritt zu weit gegangen ist. „Seine Gedankengänge sind fehlgeleitet“, sagte die Anwältin. Der 52-Jährige selbst nutzte sein so genanntes letztes Wort vor der Urteilsberatung, um noch einmal auf viele vermeintliche Missstände aufmerksam zu machen.

Und er sagte im Brustton der Überzeugung: „Ich bin sicher, dass ich mit meiner Sicht der Dinge weitaus näher bei der Realität liege als Sie alle hier im Saal.“

Ein irrationaler Mensch kann nicht rational überzeugt oder unter Druck gesetzt werden.

Oscar Wilde

Dieser übelste Hassprediger, Denunziant, Intrigant, Verleumder, Diffamierer, Lügner, Demagoge und Volksverhetzer des Internets Winfried Sobottka hat endlich den Maulkorb bekommen, der ihm gebührt.

Sehr lesenswert: https://belljangler2.wordpress.com/

Winfried Sobottka und die Presse VII

http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/luenen/Justiz-Kritiker-Neue-Vorwuerfe-gegen-Richter;art928,996473

11.08.2010 15:01 Uhr

Landgericht Dortmund: Justiz-Kritiker: Neue Vorwürfe gegen Richter

LÜNEN/DORTMUND Neue Befangenheitsanträge gegen Richter und Psychiater, neue Vorwürfe gegen die Polizei: Der Lüner Justiz-Kritiker Winfried S. (52) ließ auch beim Verhandlungstag am Mittwoch vor dem Landgericht Dortmund nicht locker.

Im Mittelpunkt der Verhandlung stand eine Durchsuchung der Wohnung des Angeklagten vom 4. Dezember 2007. Nachdem die Polizei Wind von den unzähligen Beleidigungen und Mordaufrufen des Lüners im Internet bekommen hatte, sollten seine Unterlagen und Computerdateien überprüft und gegebenenfalls beschlagnahmt werden.

Einsatz außer Kontrolle

Doch der Einsatz in dem Mehrfamilienhaus in Brambauer geriet damals völlig außer Kontrolle. Eine Polizistin erinnerte sich am Mittwoch als Zeugin: „Wir kamen noch nicht einmal dazu, ihm den Durchsuchungsbeschluss zu zeigen, da stürmte er schon die Treppe hoch zu einem Fenster.“ Winfried S. habe sich dann mit den Armen voran durch das Fenster gestürzt und auf die Straße gebrüllt, er werde unrechtmäßig von der Polizei belangt.

Zeit in der Psychiatrie

Später habe er die Polizistin dann fast die Treppe herunter gestoßen, ehe er im Hausflur überwältigt werden konnte.

Die nächste Zeit verbrachte Winfried S. dann in der Psychiatrie in Aplerbeck. Im Prozess nutzte der 52-Jährige ausgiebig die Gelegenheit, die Polizistin selbst zu befragen. Nachdem er dabei vermeintliche Widersprüche aufgedeckt hatte, stellte er fast ein bisschen stolz fest: „Ich habe vor nichts mehr Angst, als ohne Zeugen mit Polizisten zusammen zu sein.“

Ein irrationaler Mensch kann nicht rational überzeugt oder unter Druck gesetzt werden.

Oscar Wilde

Dieser übelste Hassprediger, Denunziant, Intrigant, Verleumder, Diffamierer, Lügner, Demagoge und Volksverhetzer des Internets Winfried Sobottka hat endlich den Maulkorb bekommen, der ihm gebührt.

Sehr lesenswert: https://belljangler2.wordpress.com/

Winfried Sobottka und die Presse VI

http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/luenen/Winfried-S-Das-sind-SS-Methoden-;art928,991880,A

06.08.2010 14:29 Uhr

Prozess fortgesetzt: Winfried S.: „Das sind SS-Methoden!“

LÜNEN/ DORTMUND Mit neuen Beleidigungen und Drohungen gegen Presse und Justiz ist am Dortmunder Landgericht der Prozess gegen den Lüner Winfried S. (52) fortgesetzt worden. „Die Justiz hat versucht, aus mir einen Psychopathen zu machen. Wissen Sie was: Das sind SS-Methoden“, polterte der Angeklagte unter anderem.

(Foto: Archiv)

Die Staatsanwaltschaft wirft Winfried S. vor, in verschiedenen Internet-Foren zum Mord an Politikern, Richtern, Anwälten und Journalisten aufgerufen zu haben. Zur Untermauerung der Anschuldigungen wurden am Freitag stundenlang Auszüge aus E-Mails, Faxen und Internet-Einträgen verlesen, die von Winfried S. verfasst wurden.

Dass er der Urheber der Texte ist, will der Lüner auch gar nicht bestreiten. „Man muss aber auch die Motivation sehen, die dahinter steckte“, sagte er. Seiner Ansicht nach ist er vom „Staatsschutz“ so sehr unter Druck gesetzt worden, dass er gar nicht mehr anders konnte, als so zu reagieren. „Man hat mich absichtlich zur Weißglut gebracht, damit ich solche Texte schreibe“, behauptete Winfried S.

In einem umfangreichen Schreiben an das Gericht hatte der 52-Jährige zuvor eigentlich angekündigt, in dem Prozess von seinem Schweigerecht Gebrauch zu machen. Andernfalls wären „gutachterlichen Märchenstunden und richterlicher Willkür“ Tür und Tor geöffnet. Darüber hinaus kündigte er an, dass sich der Prozess wohl extrem in die Länge ziehen dürfte: „Ich werde zu allen Tatkomplexen schriftliche Beweisanträge stellen.“ Das Schreiben an das Gericht unterzeichnete er „mit anarchistischen Grüßen“.

Ein irrationaler Mensch kann nicht rational überzeugt oder unter Druck gesetzt werden.

Oscar Wilde

Dieser übelste Hassprediger, Denunziant, Intrigant, Verleumder, Diffamierer, Lügner, Demagoge und Volksverhetzer des Internets Winfried Sobottka hat endlich den Maulkorb bekommen, der ihm gebührt.

Sehr lesenswert: https://belljangler2.wordpress.com/

Winfried Sobottka und die Presse V

http://www.derwesten.de/staedte/luenen/Bewaehrungsstrafe-fuer-abstruse-Beschimpfungen-id3974058.html

Bewährungsstrafe für abstruse

Beschimpfungen

Lünen, 22.11.2010, Gerd Kestermann

Lünen. Minister Schäuble sollte mit dem Rollstuhl in die Spree geschoben, Guido Westerwelle in Jauche ertränkt und Ex-Ministerin Piepenkötter verbrannt werden. Das organisierte Judentum sei faul, wolle nur reich werden und sei eine Nachfolgeorganisation der „Himmler-SS“. Das ist ein nur kleiner Ausschnitt der abstrusen Internet-Aufrufe und Beschimpfungen eines 52-jährigen Mannes aus Brambauer, der am Montag zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt wurde.

Außerdem muss er 150 Stunden gemeinnützig arbeiten. Es war der elfte und letzte Verhandlungstermin vor der 35. Strafkammer des Landgerichts Dortmund gegen einen Mann, dem ein Gutachter wahnhafte Störungen zugeordnet hat und dem das Gericht verminderte Schuldfähigkeit zubilligte.

13 Aufforderungen zu einer Straftat, fünf Beleidigungen, zwei versuchte Nötigungen, zwei Volksverhetzungen und der unerlaubte Besitz von Drogen zählte der Kammervorsitzende Helmut Hackmann im Urteil auf. Unter anderem hatte der gelernte Kaufmann einem Lüner Richter in einem früheren Prozess gedroht, er müsse im Fall einer Verurteilung lebenslang aufpassen, dass ihm nichts passiere. Eine Journalistin sollte mit Montageschaum vollgepumpt werden, einen Journalisten beschimpfte er als „satanisches Dreckschwein“, eine Behördenmitarbeiterin als „Satanistin und Schlampe“.

Der Vorsitzende erläuterte, dass der Ausgang eines Mordprozesses in Hagen die erste Ursache für die Kampagnen gewesen sei. Der Angeklagte habe den verurteilten Mörder eines Mädchens für unschuldig gehalten und Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt. Er habe gegen Staatsorgane ein Feindbild aufgebaut. Verstärkt worden sei das nach einem Streit über das Umgangsrecht mit seinen Kindern nach der Trennung von seiner Partnerin. Der Staat habe als Sündenbock herhalten müssen.

Eine Unterbringung in der Psychiatrie sei nicht infrage gekommen, aber eine verminderte Schuldfähigkeit liege vor. Jedoch nicht beim Anbau von Cannabis mit einem nicht geringen THC-Gehalt. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung hatte der 52-Jährige eine Fensterscheibe eingeschlagen und eine Beamtin geschubst, dies sei aber nicht als Widerstandshandlung zu werten.

Der Vorsitzende Richter schloss sich in der Urteilsbegründung wesentlich den Argumenten des Staatsanwaltes Christian Katafias und der beiden Verteidiger Henriette Lyndian und Dr. Norbert Plandor an. Der Angeklagte sei allen „mächtig auf den Keks gegangen“, sagte Plandor. Er habe sich staatlicher Willkür ausgesetzt gefühlt, einen Verfolgungswahn bekommen und zur Überreaktion geneigt. Die Kammer hatte am Vormittag Befangenheits- und zusätzliche Beweisanträge abgelehnt.

Ein irrationaler Mensch kann nicht rational überzeugt oder unter Druck gesetzt werden.

Oscar Wilde

Winfried Sobottka und die Presse IV

http://www.derwesten.de/staedte/luenen/Rebell-auf-Anklagebank-will-Fahrgeld-zurueck-id3527055.html

Rebell auf Anklagebank will Fahrgeld zurück

Lünen, 11.08.2010, DerWesten

Foto: Franz Luthe Landgericht, Symbolfoto und Außenansicht März 2009 ## Symbolbild ## Lünen. Die Richter der 36- Großen Strafkammer des Dortmunder Landgerichtes hatten morgens noch nicht einmal Platz genommen, da legte Winfried S. auf der Anklagebank schon los. Der 52-Jährige aus Brambauer, der seit Jahren im Internet Vertreter aus Politik, Justiz und Medien auf das Übelste beleidigt und dazu aufruft, sie zu töten und zudem wegen Volksverhetzung angeklagt ist, konfrontierte das Gericht gleich zu Beginn mit einer Flut von Beweisanträgen.

Zum einen lehnte er jenen Psychiater, der ihn am Nachmittag des letzten Verhandlungstag untersucht hat, wegen Besorgnis der Befangenheit ab. Soll jener renommierte Fachmann doch seine detailierte Schilderung, warum seiner Überzeugung nach im Mordfall der 15-jährigen Nadine aus Wetter ein Unschuldiger hinter Gitter sitzt, nicht die rechte Aufmerksamkeit geschenkt haben. Zum anderen beantragte er die Erstattung seiner Fahrtkosten von Lünen zum Landgericht Dortmund. „Ich bin schließlich Hartz-IV-Empfänger.“ Und nach der Zeugenvernehmung aller Polizisten, da müsse der Prozess auf jeden Fall erst einmal mal für einige Zeit unterbrochen werden. „Ich werde danach zu erschöpft sein, mein Blutdruck ist jetzt schon hoch.“

„Nun setzen Sie sich doch einfach mal in Ruhe hin“

Was kein Wunder sein dürfte, bringt Bewegung doch das Blut in Wallung: Als gestern eine Kriminalbeamtin zu der turbulenten Wohnungsdurchsuchung des Mannes aus Brambauer im Dezember 2007 aussagte, musste der Vertreter der Staatsanwaltschaft Winfried S. immer wieder ermahnen: „Nun setzten Sie sich doch einfach mal in Ruhe hin.“ Immer wieder eilte er nach vorne zur Richterbank, wo sich die Kammer mit diversen Fotos beschäftigte. Fotos aus den Ermittlungsakten sowie auch einem Stapel von Wohnungsfotos, die der Angeklagte aus seinem Privatfundus mitgebracht hatte. Letzere hatte Winfried S. schon vor Verhandlungsbeginn eifrig im Saal herumgezeigt. Beim Fluchtversuch aus dem Fenster floss Blut

Immer wieder meldete er sich dazwischen, als jene Kripo-Beamtin den Einsatz Revue passieren ließ. Damals, als er die engagierte Polizistin fast die Treppe heruntergestoßen hätte. Und sich durch ein Fenster zwängen wollte, das dabei zerbrach. Winfried S. verletzte sich an den Händen, das ganze Treppenhaus war laut Polizeibericht voller Blutflecken. „Ich habe um Hilfe geschrien, weil ich vor nichts mehr Angst habe als davor, ohne Zeugen mit Polizisten zusammen zu sein“, meinte Winfried S. jetzt im Prozess. Bei der Wohnungsdurchsuchung, so die Beamtin, habe Winfried S. vor allem Angst vor folgendem gehabt: „vor einer Zwangseinweisung“. Nach einem Aufenthalt in der Westfälischen Klinik für Psychiatrie in Dortmund-Aplerbeck wurde S. nach einigen Tagen wieder entlassen. Der Prozess geht noch weiter, ein Urteilstermin ist bisher nicht bekannt.

Da muß der Irre ja so aufgeregt rumgehampelt haben, wie ein Suppenhuhn auf Extasy. Und sein Fahrgeld wollte der große Prozeßstratege dann auch noch zurück haben. Wahrscheinlich hat er seine paar blauen Flecken präsentiert:

HIer ist der Irre doch nach einem Angriff auf eine Polizistin recht glimpflich davongekommen. In den USA hätte man ihn windelweich geschlagen, was er sich auch redlich verdient hatte.

Der Eindruck, den er mit seinem Gezappel bei Gericht hinterlassen haben dürfte, sollte eigentlich schon für die Klapse gereicht haben …

Das dürfte der letzte Bericht über den Prozess, bis zur Urteilsverkündung, sein. Selbst die Lokalpresse zeigt schon kein Interesse mehr an dem „Staatsfeind #1“

Sobottka ist eben der Versager, im Kleinen, im Großen, in allem.

Ein irrationaler Mensch kann nicht rational überzeugt oder unter Druck gesetzt werden.

Oscar Wilde

 

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Winfried Sobottka und die Presse III

http://www.derwesten.de/staedte/luenen/Angeklagter-legt-sich-mit-Juristen-an-id3438102.html

Dortmunder Landgericht :

Angeklagter legt sich mit Juristen an

Lünen, 06.08.2010, Kathrin Melliwa

Lünen/Dortmund. Mit Beleidigungen überschüttet ein 52-Jähriger aus Brambauer im Internet Juristen, Politiker und Journalisten. Auch im Dortmunder Landgericht ging er auf Konfrontation und verkündete, zu jedem Anklagepunkt gegen ihn einen Beweisantrag zu stellen.

„Satanist“ ist sein Lieblingsausdruck. Und „perverse Rechtsbrecher“. Das sind noch vergleichsweise harmlose Beleidigungen, die ein 52-jähriger Mann aus Brambauer geradezu kübelweise im Internet über Juristen, Politiker und Journalisten auskippt. Im Dortmunder Landgericht verkündete er gestern, zu jedem Anklagepunkt einen Beweisantrag zu stellen.

Die Liste der Vorwürfe ist lang

Sollte der 52-Jährige dies wahr machen, wird sich der Prozess hinziehen. Denn die Liste der Vorwürfe ist nur schwer zu überschauen. Verleumdung, Beleidigung, öffentliche Anstiftung zur Straftat, Volksverhetzung. Auf eines legt der Angeklagte, der seine Antrittsrede vor Gericht „mit anarchistischen Grüßen“ beendete, allerdings Wert: Morddrohungen seien von ihm nie ausgesprochen worden. Und deshalb, so sagt er sehr bestimmt mit erhobenem Zeigefinger, sollten sich die anwesenden Pressevertreter vorsehen: „Wenn ich das noch mal lese, werde ich im Internet gegen Sie vorgehen.“ Oder Flugblätter verteilen.

Politiker „in einem Fass voller Jauche ertränken“

Und die von ihm im Jahr 2007 ins Netz gesetzten Beiträge, die der Vorsitzende Richter Helmut Hackmann vorlas? Die Aufforderung, Bundespolitiker „in einem Fass voller Jauche zu ertränken“ und die „Einzelteile in einem Spaßmobil durch Deutschland zu fahren?“ Winfried S. hörte sich all das interessiert an, wirft ab und zu den Kopf in den Nacken, lacht – und schreibt, was das Zeug hält. Zu den Zeugen, die jetzt in Dortmund gehört werden, gehört auch jener Richter des Amtsgerichtes, der ihn im Mai 2007 wegen ähnlicher Taten zu einer Geldstrafe in Höhe von 975 Euro verurteilt hatte.

Angebliches Fehlurteil ist der Grund für den Hass gegen die Justiz

Der Grund für den Hass des 52-Jährigen, für seine unsäglichen Bedrohungen: ein „schweres Fehlurteil“ der Justiz. Bis heute bleibt er dabei, dass der Mörder der 15-jährigen Nadine aus Wetter zu Unrecht im Gefängnis sitzt. Am Nachmittag des gestrigen Verhandlungstages, so stellte der Angeklagte zumindest noch morgens in Aussicht, wollte er sich entgegen anfänglicher Widerstände psychiatrisch untersuchen lassen.

Der Geisteskranke tritt nicht nur in Fettnäpfchen, sondern in Fettfässer. Restlos alles, was er von sich gibt, bestätigt die Diagnose des Psychiaters Dr. Lasar. Wenn er bei Gericht noch lacht, beweist das, dass er den Ernst der Lage noch nicht erkannt hat. Anscheinend lässt ihn Richter Hackmann gewähren. Einem normalen Menschen bekäme Lachen vor Gericht nicht gut. Seine fortwährenden Drohungen bringen ihn bestimmt auch nicht weiter.

Interessant sind aber die Kommentare. Drogen-Eggert musste natürlich seinen Künstlerwahn wieder veröffentlichen. Bemerkenswert ist auch der Beitrag des wahnhaft Gestörten, den ich hier mal wiedergebe:

Diejenigen, die meinen, dass ich Angst hätte, muss ich enttäuschen. Diejenigen, die meinen, dass ich weggesperrt würde, muss ich auch enttäuschen. Schon am 13. August hätte ich einen Deal machen können, bei dem es nur eine Bewährunsstrafe gegeben hätte. Von einer Einweisung in die Psychiatrie träumt selbst die StA nicht mehr, nebenbei bemerkt.
Der Prozess wird noch sehr interessant werden, ich würde mich über ob objektive Berichterstattung sehr freuen.

#46 von Winfried Sobottka , am 24.08.2010 um 19:29
 
Warum sollte die Staatsanwaltschaft auf einen Deal eingehen? Dazu müsste Wahnfried etwas bieten können. Die Beweislage ist aber so eindeutig, dass für einen Deal kein Raum bleibt. Er ist angeklagt wegen Aufrufen zu Gewalt, wobei es unwesentlich ist, ob da was in die Tat umgesetzt wurde. Da der Irre ganz offensichtlich schuldunfähig ist, bleibt nur die Einweisung.
Die Berichterstattung ist objektiv und spiegelt genau das wider, wie man den Irren. aus dem Internet kennt. Nach der Schlacht werden die Toten gezählt. Aus der Falle kommt er nicht mehr raus und wenn er verkündet, keine Angst zu haben, belügt er sich selber.

Ein irrationaler Mensch kann nicht rational überzeugt oder unter Druck gesetzt werden.

Oscar Wilde

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Winfried Sobottka und die Presse II

Aufruf im Internet zum Mord führt auf Anklagebank

http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/Aufruf-im-Internet-zum-Mord-fuehrt-auf-Anklagebank-id3411145.html

Dortmund, 05.08.2010, DerWesten

Dortmund. Monatelang hat Winfried S. (52) im Jahr 2007 auf seiner Internet-Plattform in übelster und hier nicht zitierfähiger Weise Politiker wie Wolfgang Schäuble und Guido Westerwelle sowie Journalisten, Mitarbeiter von Ämtern, insbesondere auch Richter und Staatsanwälte beleidigt – bei voller Namensnennung. Dazu kamen Aufrufe an die Leser: „Foltert sie und schickt die Fotos an die Medien.“

All das gab Winfried S. aus Brambauer nun auch vor dem Landgericht Dortmund unumwunden zu, manches tue ihm im Nachhinein auch leid. Jedoch: „Man muss das im großen Zusammenhang sehen.“

Noch weitaus schlimmer als diese „kaum überschaubare Anzahl von Verleumdungen“, so der Staatsanwalt, ist die Aufforderung des Angeklagten, einzelne Personen aus diesem Kreis umzubringen. Und sodann die einzelnen Leichenteile per Post zu versenden. „Ich habe im Internet doch nur satirisch kokettiert. Durch sowas lässt sich doch niemand zum Mord motivieren“, meinte Winfried S. lässig mit wegwerfender Handbewegung. Im Übrigen habe er nur „öffentlichen Druck erzeugen und eine Klärung herbeirufen wollen“. Und zwar Klärung darüber, „dass der Staat unschuldige Menschen einsperrt.“

Anspielung auf Nadine-Fall 2006

Welchen Fall Winfried S. damit meint, lässt einem die Haare zu Berge stehen: Das grauenvolle Verbrechen an der Schülerin Nadine aus Wetter, die am Abend des 19. August 2006 von einem Mitschüler einer anderen Klasse ermordet wurde. Ihre Eltern waren an jenem Abend eingeladen. Der Abiturient ist 2007 vor dem Hagener Landgericht wegen Mordes zu einer Jugendstrafe von zehn Jahren verurteilt worden. Und hat die Tat auch gestanden. Für Winfried S. jedoch sitzt ein Unschuldiger hinter Gittern…

Eine Stunde lang dauerte die Verlesung jenes Hagener Urteils, an dessen Ende der mit grenzenloser Geduld gesegnete Richter Helmut Hackmann fragte: „Hat Sie das jetzt überzeugt?“ Er habe wohl leichte Zweifel, meinte Winfried S. Trotzdem: „Da wurden Beweismittel gefälscht, man hat dem jungen Mann etwas untergejubelt. Haben Sie mal Sherlock Holmes gesehen?“

Misstrauen gegenüber der Justiz

Dass er der Justiz und alles, was damit zu tun hat, misstraut, bewies der 52-Jährige auch zu Beginn des Prozesses: So setzte er sich extra nicht neben seine Verteidigerin Henriette Lyndian und deren Kollegen Dr. Norbert Plandor. Vor Letzerem hat er im Internet ausdrücklich gewarnt.

Neben diesen üblen Verleumdungen wirft die Anklage Winfried S. auch Volksverhetzung gegen das jüdische Volk vor. Einer Untersuchung durch den psychiatrischen Gutachter widersprach der Angeklagte zumindest bis zum Mittag noch vehement. „Dieser Hofgutachter entspricht nicht den geringsten wissenschaftlichen Erkenntnissen.“ Ein Urteil soll Mitte August gesprochen werden.

Hier zeigt sich wirklich der Wahn. Obwohl ihm der mit grenzenloser Geduld gesegnete Richter Helmut Hackmann Brücken baute, hatte der Irre nichts besseres zu tun, als fälschlich zu behaupten, dass Beweismittel gefälscht wurden. Einen Beweis für seine Behauptung bleibt er, wie immer, schuldig. Dafür hält er sich für die Romanfigur Sherlock Holmes. Den Ernst der Lage hat er noch nicht begriffen. Daher kann das Ganze auf nichts mehr Anderes, als auf schuldunfähig, hinauslaufen. Was das bedeutet, dürfte selbst dem Irren bekannt sein. 

Lesenswert sind auch die Kommentare zu dem Zeitungsartikel

Ein irrationaler Mensch kann nicht rational überzeugt oder unter Druck gesetzt werden.

Oscar Wilde

 

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Winfried Sobottka und die Presse I

http://www.derwesten.de/staedte/luenen/Morddrohungen-sollten-Druck-erzeugen-id3409248.html

Justiz : Morddrohungen sollten „Druck erzeugen“

Lünen, 04.08.2010, Eigener Bericht

Foto: Katja Lenz/ddp

Lünen. Gestern nun gab es kein Entrinnen für den Angeklagten: Hatte die Polizei vor zwei Tagen noch vergeblich versucht, den 52-Jährigen aus Brambauer zu seinem Strafprozess im Dortmunder Landgericht vorzuführen, waren die Bemühungen jetzt von Erfolg gekrönt.

Dass der Angeklagte mit allem, was auch nur im Entferntesten mit Justiz zu tun hat, auf dem Kriegsfuß steht, war schnell klar: So wollte sich der gelernte Kaufmann, dem unter anderem Volksverhetzung, Beleidigung, Bedrohung und öffentliche Anstiftung zu Straftaten vorgeworfen wird, partout nicht neben seine beiden Pflichtverteidiger Henriette Lyndian und Dr. Norbert Plandor setzen. Erstere hätte ihn mehrfach belogen, vor seinem anderen Anwalt warnte er gar im Internet – was sowieso eine besondere Spezialität des Mannes zu sein scheint.

Laut Anklage hat er 2007 auf seiner Internet-Plattform monatelang in übelster und hier nicht zitierfähiger Weise Politiker wie Wolfgang Schäuble und Guido Westerwelle, sowie Journalisten, Mitarbeiter von Ämtern als auch Richter und Staatsanwälte beleidigt – und zwar stets bei voller Namensnennung. Noch weitaus schlimmer als diese „kaum überschaubare Anzahl von Verleumdungen“, so die Staatsanwaltschaft, ist die Aufforderung, einige Personen aus diesem Kreis umzubringen. Und die einzelnen Leichenteile zu versenden.

Urteil im August erwartet

„Ich habe im Internet nur satirisch kokettiert. Durch sowas lässt sich doch niemand zu einem Mord motivieren“, meinte der Angeklagte lässig mit wegwerfender Handbewegung. Im Übrigen habe er nur „öffentlichen Druck erzeugen und eine Klärung herbeirufen wollen“. Eine Klärung darüber, dass „der Staat unschuldige Menschen als Mörder einsperrt“.

Welchen Fall der Brambauer damit meint, ist schon haarsträubend: Das grauenvolle Verbrechen an der Schülerin Nadine aus Wetter, die im August 2006 von einem Abiturienten ermordet wurde. Ihre Eltern waren damals eingeladen, das Mädchen hatte erst Freundinnen zu Besuch und öffnete gegen 22 Uhr dem jungen Mann die Tür. Der Abiturient ist 2007 vom Landgericht Hagen wegen Mordes zu einer Jugendstrafe von zehn Jahren verurteilt worden – und hat die Tat auch gestanden. Aus Sicht des Angeklagten sitzt aber ein Unschuldiger hinter Gittern.

Außerdem wirft die Anklage dem 52-Jährigen Volksverhetzung vor. In unerträglicher Weise soll er das jüdische Volk in Netz beschimpft haben. Eine Begutachtung durch den Psychiater lehnte er zum Prozessauftakt ab. „Dieser Hofgutachter entspricht nicht den geringsten wissenschaftlichen Anforderungen.“ Das Urteil wird voraussichtlich am 13. August gefällt

Ein sehr sachlicher und neutraler Bericht, der genau das aussagt, was man von Sobottka im Internet gewöhnt ist. Den Floh mit der Satire hat ihm der drogensüchtige Kindergaertner ins Ohr gesetzt, was kein normaldenkender Mensch nachvollziehen kann. Nachstehendes soll Satire sein?

Mordaufruf gegen WAZ-Jorunalisten: http://wisoblog.files.wordpress.com/2007/05/20070523203516.pdf

Mordaufruf gegen NRW-Justizministerin: http://wisoblog.files.wordpress.com/2007/05/20070504185403.pdf

Mordaufruf gegen Generalbundesanwältin: http://wisoblog.files.wordpress.com/2007/05/20070504184151.pdf

Ein irrationaler Mensch kann nicht rational überzeugt oder unter Druck gesetzt werden.

Oscar Wilde

 

 

 

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