Claus Plantiko: BGH-Verhandlung am 22. November 2010 ÖFFENTLICH! – Winfried Sobottka @ United Anarchists / Annika Joeres, Gunnar Schupelius, Frank Fahsel, womblog, lastactionseo, Dachschaden-Sobottka

Plantiko muss es verdammt nötig haben, wenn er einen wahnhaft Gestörten beauftragt, für ihn Werbung im Internet zu machen. Das bestätigt der Artikel im General-Anzeiger Bonn

General-Anzeiger Bonn hat folgendes geschrieben:

Plantiko in Handschellen abgeführt
Angeklagter vergleicht Bonner Gericht mit Hitler-Personal – Eine Woche Ordnungshaft für den 66-jährigen Rechtsanwalt und UWG-Stadtverordneten

Von Sascha Stienen

Bonn. Der wegen Beleidigung angeklagte UWG-Ratsherr Claus Plantiko ist am Mittwoch in Ordnungshaft genommen worden, weil er das Gericht in der Hauptverhandlung mit dem „Ausnahmegerichtspersonal“ unter Hitler und Stalin verglichen hat. Strafrichter Alexander Fühling sah sich gezwungen, den 66-jährigen Rechtsanwalt für eine Woche in der Justizvollzugsanstalt Rheinbach einzuquartieren, weil er die Würde des Gerichts in seinem letzten Wort gravierend verletzt habe.

Einige Minuten zuvor sah es noch danach aus, als würde der Prozess am zweiten Verhandlungstag enden. Die Staatsanwältin sah es als erwiesen an, dass Plantiko einige Richter in ehrverletzender Weise beleidigt hatte (der GA berichtete). Die Bezeichnung der Würdenträger als Straftäter und Verbrecher habe in keinem Zusammenhang mit den Verfahren gestanden, die er als Rechtsanwalt betreute.
„Dem Angeklagten ist bekannt, dass er keine Schmähkritik äußern darf“, verwies die Staatsanwältin darauf, dass der 66-Jährige einschlägig vorbestraft ist. Sie forderte eine Geldstrafe von 230 Tagessätzen à 50 Euro, also 11 500 Euro.

Der Pflichtverteidiger des diesmal ohne Anwaltsrobe erschienenen Angeklagten sagte, in drei Fällen sei der Tatbestand der Beleidigung nicht verwirklicht, im vierten Fall rechtfertige das Privileg auf Meinungsfreiheit die Äußerungen. Der Verteidiger sagte, Plantiko habe in Konjunktiven geschrieben und lediglich Hypothesen aufgestellt. Der Satz „Ein Straftäter ist immer befangen“ könne sich „auf alles“ beziehen.

Nach Ansicht des Pflichtverteidigers habe das Gericht es nicht mit einem Kriminellen zu tun, „sondern mit jemanden, der versucht, dem Rechtsstaat zu dienen und sich dabei Mitteln bedient, mit denen er anstößt“.

Wie er das macht, demonstrierte Plantiko nachdrücklich mit seinem letzten Wort. „Ich beantrage natürlich Freispruch. Es liegt keine Straftat, sondern reine Willkür der Staatsanwältin vor.“ Es sei offensichtlich, dass sich die Justiz in ihrer Verfassungswidrigkeit ertappt fühle und der Richter ihn deshalb nach der Maxime behandle: „Du musst bestrafen, sonst bekommst du selber eins übergebraten.“

Dann kam die entscheidende Passage: „Es liegt eine Grundrechtsverweigerung durch Versagen rechtlichen Gehörs und Entzug des gesetzlichen Richters mittels Zuweisung eines nachweislich ungesetzlichen Richters vor, also die Etablierung eines verfassungswidrigen Ausnahmegerichts, das, um seinen Unrechtsprechungsauftrag sicher zu erfüllen, mit nachweisbar befangenen Richtern besetzt werden muss. Die Parallele zu Stalins und Hitlers Ausnahmegerichtspersonal drängt sich auf …“ Da platzte Richter Fühling der Kragen: „Ich entziehe Ihnen das Wort.“

Fühling ließ die entsprechenden Stellen aus Plantikos Vortrag protokollieren. Dann zog sich der Richter mit den Worten „Herr Plantiko, Sie bleiben hier sitzen!“ in das Beratungszimmer zurück, um nach einer halben Minute – immer noch sichtlich verärgert – die Wachtmeister zu rufen, die den Angeklagten abführten. Es sei das erste Mal in seinem Leben, sagte Fühling, dass er Ordnungshaft gegen jemanden verhängen müsse.

„Ich habe eine ganz große Langmut bewiesen“, sagte Fühling, aber: „Ein deutsches Gericht muss sich nicht mit Stalin und Hitler vergleichen lassen.“

Wie Fühling erläuterte, kann Plantiko vor dem Oberlandesgericht Beschwerde gegen die Ordnungshaft einlegen. Dann wurde der 66-jährige in Handschellen abgeführt, fragte noch freundlich, ob „eine Hand reicht“, und verließ mit einem Lächeln den Saal.

Ob der UWG-Stadtverordnete bis zur Ratssitzung am Donnerstag wieder auf freien Fuß gelangt, ist fraglich. So wird er seinen Antrag zum „Rauchen an Haltestellen“ vielleicht nicht persönlich erläutern können; darin fordert er, den Nikotingenuss an Haltestellen der städtischen Verkehrsmittel im Umkreis von 25 Metern zu untersagen und Zuwiderhandlungen mit einem Bußgeld von 5 bis 50 Euro zu ahnden.

Das Strafverfahren gegen Plantiko soll am 21. März fortgesetzt werden.
(17.03.2005)
Auch dieser Beitrag eines Lesers aus odenwald-geschichten bestätigt, dass sich da 2 gesucht und gefunden haben, zumindest auf geistigen Niveau.

http://www.odenwald-geschichten.de/?p=1393

Stefan Kamlah schreibt:
August 31st, 2007 at 7:27
Hallo.

Ich schalt mich jetzt hier mal ein.
Ob Strafbar oder nicht ist die Beleidigung eine moralisch und auch zwischenmenschlich durchaus verwerfliche Tat. Ich stehe er Plantiko in einem Familienverfahren als Gegner gegenüber. Und mußte schon bevor ich Recherchen über Herrn Plantiko vornahm , auch schriftlich feststellen, das er sich weder moralisch noch rechtlich korekt verhält. Er schadet in diesem Verfahren auch seiner Mandantin erheblich, da er sie durch rechtsbräuchliche Nennung falscher Zeugen, wiederholter Nennung erfundener Fakten, und den Gerichtssaal in Form seiner Rechtsvertretung Herr Schrammen ,oder so ähnlich, lediglich als Bühne für die zur Schau Stellung seiner Willkür Theorien benutzt. Seine juristischen Eskapaden führten schliesslich zu einer strafrechtlich relevanten Verfolgung seiner Mandantin, und werden, so sie nicht den Anwalt wechselt auch noch zu ihrere Entmündigung führen.
Wie dem auch sei, ist Herr P. nicht im geringsten eine Person, die man als gesunder Mensch ernst nehmen sollte. Ihm in seinen Ansichten zu folgen, oder sie sich zu eigen zu machen könnte ernsthafte psychische ,rechtliche und gesundheitliche Folgen haben. Vermutlich funktionierte er nur richtig solange militärischer Druck auf ihn ausgeübt wurde.
Wenn sich ein Geist frei entfaltet, der es nur gelernt hat unter Druck zu funktionieren, kommt scheinbar eine solche intellektuelle Mißgeburt daraus hervor.
Zu Herrn P. sag ich nur pfui. Der kommt nicht in den Himmel wenn es denn einen gibt.
S.K.

Auch dieser Beitrag ist lesenswert:

Peter Petersen schreibt:

März 27th, 2008 at 10:11

Herr Plantiko zeichnete sich in Gerichtsverfahren in der Regel durch folgendes aus: Er kümmerte sich wenig um den eigentlichen Fall, von dem er – da juristisch eher eine kleine Leuchte – wenig Ahnung hatte, sondern nutze jedes Verfahren um seiner fixen Ideen „Richterwahl auf Zeit“ nahe zu kommen oder Richter zu beleidigen. Das machte bei manchen Leuten (meist notorischen Querulanten und Leuten, die überall im Leben anecken) natürlich Eindruck. Wurde dann der Prozess verloren, weil die Richter sich – was niemand ernsthaft erwarten kann – nicht (wie von Herrn Plantiko angeregt) um ihre Entlassung ersuchten (da ja nicht vom Volk gewählt) ging der eigentliche Prozess, um den sich Herr Plantiko gar nicht groß kümmerte und – da juristisch eine ziemliche Niete – auch juristisch gar nicht kümmern konnte, meist verloren.
Das war dann für Herrn Plantiko der Beweis, dass die Richter ihm was wollten und das – was mit dem Prozess aber gar nichts zu tun hatte – sie ihn wegen seiner Beleidigungen und wegen seiner Forderung nach Richterwahl auf Zeit abstrafen wollten. In Wirklichkeit lachen alle Richter über solche bekloppten Argumentationen. Plantiko nimmt sich aber so wichtig, dass er wahrscheinlich wirklich denkt, alle hätten sich gegen ihn verschworen. Leider haben durch Herrn Plantiko dann auch viele Menschen Prozesse verloren, suchen aber – bestärkt durch ihn – nicht bei ihm die Schuld, sondern bei dem Gericht, welches ja falsch entschieden hat. Das z.B. im Zivilprozess aber der sogenannte Beibringungsgrundsatz gilt, wonach das Gericht nicht von sich aus die Wahrheit erforscht, sondern nur das was die Parteien und die Anwälte vorgetragen haben, ist wenig bekannt (Informationen dazu über Google). Da Plantiko den eigentlichen Prozess ja vernachlässigte und daher wenig relevantes vortrug, gingen viele Prozesse formal richtig verloren, waren aber falsch entschieden, was indes die Schuld von Plantiko ist. Da das die Menschen aber nicht kapieren sehen sie sich auch noch in Plantikos Ansicht bestärkt, die Richter wollten ihnen was. Ein Teufelskreis! Hinzu kommt aber auch noch ein Kreis von versponnenen problematischen Persönlichkeiten und Sektiern, die im Leben nicht zurecht kommen und Herrn Plantiko wegen seiner vermeintlichen (aber von normalen Menschen belächelten) Ideen sogar schätzen und seine Schriftsätze, die meist aus an einer Aneiananderreihung von meist nicht passenden (aber Eindruck schindenden) Rechtsprechungszitaten und (manchmal passenden) Zitaten von Philosopohen bestehen sogar gut finden! Plantiko ist jedenfalls ne ziemliche Pfeife! Das kleine Grüppchen seiner Anhänger (viele Psychioten, z.B. solche die an Chemotrails glauben oder solche, die meinen, man hätte in der Vergangenheit immer wieder Mordanschläge auf sie verübt, weil sie geheimes Wissen haben) leiden durchweg unter selektiver Wahrnehmung. Was in ihr Weltbild passt wird registriert, was nicht ignoriert. Ohne das Internet würde man solche Leute nicht bemerken. Im Internet tummeln sie sich leider und „bewerten“ andere Menschen!  Das sind die Schattenseiten des Internet.

Winfried Sobottka hat Folgendes geschrieben:

Claus Plantiko: BGH-Verhandlung am 22. November 2010 ÖFFENTLICH! – Winfried Sobottka @ United Anarchists / Annika Joeres, Gunnar Schupelius, Frank Fahsel, womblog, lastactionseo

Hallo, Leute!

Der Termin des Claus Plantiko am 22. November ist TOP wichtig:

[irrelevanter Wahnsinnslink]

 Wir sollten das keineswegs als Nebensache betrachten, es ist wichtig, dass möglichst viele kritische Leute davon erfahren und dass der Termin auch gut besucht wird – was der Staatschutz um jeden Preis durch Informationsunterdrückung im Internet (SE) verhindern will.

Natürlich werde ich dazu noch einiges schreiben

 Wieder eine schöne Ablenkung vom eigenen Verfahren. Plantikos Zulassung ist weg und das ist auch gut so.Wenn der schwer seelisch abartige Sobottka meint, dass es keineswegs eine Nebensache sei, so hat er nichts begriffen, denn es ist aber bedauerlicher Weise eine, insbesondere für ihn selber. Soll er noch ein wenig mehr darüber schreiben, solange er noch kann. Wer interessiert sich schon für den verkrachten Rechtanwalt, derzeit Ass. jur. Plantiko, der militärischen Drill gewohnt ist und mit seiner Freiheit nicht umgehen kann?
Eingestellt von winfried sobottka um 06:01 Uhr

Ein irrationaler Mensch kann nicht rational überzeugt oder unter Druck gesetzt werden.

Oscar Wilde

Tick tack tick tack tick tack tick tack

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  1. Ausgesprochen informativ. Damit muss man sich wohl mal näher beschäftigen. Immer weiter so.


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